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Wie sieht der Alltag auf einer Covid-19-Intensivstation aus? Diese Frage wollen Regisseur Carl Gierstorfer und Co-Autorin Mareike Müller in ihrer Miniserie „Charité intensiv – Station 43“ beantworten. Was von Anfang an ein emotional anspruchsvolles Projekt war, wurde aber schnell auch zu einer technischen Herausforderung.

Die beiden hatten sich vorgenommen, den Alltag von Ärzten, Krankenschwestern, Corona-Patienten und deren Angehörigen auf der Intensivstation der Berliner Charité während der zweiten Covid-19-Welle im Winter 20/21 zu dokumentieren. Von Anfang an war klar, dass Carl allein auf der Station filmen musste: Ein Tontechniker kam nicht in Frage. Deshalb musste Carls Ausrüstung so leicht und kompakt wie möglich sein, um die emotionalen und intimen Aufnahmen gut hinzukriegen. Die Produzenten des Films von DOCDAYS Productions haben Tentacle Sync und Zeigermann Audio mit diesem Problem angesprochen – genau der richtige Fall für unseren kompakten TRACK E Audiorecorder. Carl filmte mit mehreren TRACK E-Audiorecordern (entweder mit Lavalier-Mikrofonen oder mit dem DPA 4097) und einer Sony Alpha 7s III-Kamera mit einem Richtmikrofon. Eine Rode Wireless Go-Funkverbindung sorgte für die kabellose Verbindung zwischen Kamera und Ansteckmikrofonen. Alles wurde auf minimale Größe und maximale Qualität ausgelegt.


Carl Gierstorfer filming at intensive care unit

Die TRACK E-Audiorecorder haben sich unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen als perfekte Aufnahmegeräte erwiesen. Dank ihrer zehn Stunden Akkulaufzeit und dem 32-Bit-Float-Aufnahmeformat konnte Gierstorfer den ganzen Tag filmen, ohne sich um den Ton kümmern zu müssen.

„Die TRACK Es liefen einfach mit mir mit – so konnte ich mich während der gesamten Dreharbeiten voll und ganz auf den Inhalt und die visuellen Aspekte des Dokumentarfilms konzentrieren. Ich musste mich nie um die Tonpegel kümmern und hatte über mein Smartphone immer das Gefühl, alles im Griff zu haben, falls ich etwas überprüfen wollte. Das war eine große Erleichterung, da viele Elemente der Geschichte vor allem auf der Tonebene spielen“, berichtet der Filmemacher begeistert.

Tentacle TRACK E with DPA plant mic

Die Mikrofone wurden in enger Zusammenarbeit mit Zeigermann Audio speziell für diese super schwierige Situation entwickelt, damit Carl ganz nah an den Leuten sein konnte, aber trotzdem sicher war. Deshalb hat er Mikrofone mit hoher Richtwirkung benutzt, um die vielen Hintergrundgeräusche der Intensivgeräte nicht mit aufzunehmen, und Lavaliermikrofone für alle, die man verkabeln konnte. Wo das nicht ging, mussten die Rode-Ansteckmikrofone herhalten – die waren auch wegen der Schutzanzüge, die die Ärzte, Krankenschwestern und Angehörigen regelmäßig wechseln mussten, echt wichtig.

Carl Gierstorfer filming in ambulance

Nach mehr als drei Monaten auf der Intensivstation hat Gierstorfer jetzt das vierteilige Dokumentarprojekt „Charité intensiv – Station 43“ fertiggestellt. „Die Arbeit mit dem TRACK E hat mir gezeigt, dass es mittlerweile extrem kleine Geräte gibt, die auf einem sehr hohen technischen Niveau arbeiten. Das eröffnet mir völlig neue Drehmöglichkeiten, da ich mich ganz auf den Inhalt des Films konzentrieren kann, ohne mich um aufwendige technische Setups kümmern zu müssen."

Charité intensiv – Station 43, produziert von DOCDAYS Productions für den rbb, zu sehen in der ARD Mediathek

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